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Geschichte

Die 9. Vollversammlung der Vereinten Nationen am 21. September 1954 war die Geburtsstunde des Weltkindertages. Damals empfahl sie ihren Mitgliedsstaaten, einen weltweiten Kindertag einzurichten.
Drei Ziele wurden damit verfolgt:
- Einsatz für die Rechte der Kinder
- Förderung der Freundschaft unter den Kindern und Jugendlichen
- Einmal im Jahr sollten sich die Regierungen öffentlich verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen Unicef zu unterstützen.
Damit griffen die Vereinten Nationen einen Vorschlag auf, den die amerikanische Organisation „International Union for Child Welfare“ unterbreitet hatte und die bereits 1952 für einen weltweiten Kindertag plädiert hatte.
Die Idee stieß auf breite Zustimmung, der „Universal Children’s Day“ war geboren und bereits ein Jahr später beteiligten sich 40 Länder daran. Heute wird der Weltkindertag in mehr als 145 Staaten gefeiert.
Die Art und Weise der Umsetzung sowie die Wahl eines geeigneten Datums stellte die Generalversammlung den UN-Mitgliedsstaaten frei. Deutschland entschied sich für den 20. September.

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