Aktionsideen
Es gibt viele Möglichkeiten, auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen und den Weltkindertag in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken.
Einige Anregungen wollen wir hier geben:
Kinderversammlung/Kinder- und Jugendversammlung
Um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Probleme bekannt zu machen und auf Missstände hinzuweisen, haben sich Kinderversammlungen bzw. Kinder- und Jugendversammlungen bewährt.
Straße der Kinderrechte
In der Fußgängerzone oder anderen viel besuchten Geschäftsstraßen werden Plakatwände zu einzelnen Kinderrechten von den Kindern und Jugendlichen gestaltet, um die UN-Kinderrechtskonvention bekannt zu machen und auch die individuellen und persönlichen Rechte von Kindern in den Blickpunkt zu rücken.
Kinder und Jugendliche erforschen ihre Stadt oder Gemeinde
In jedem Ort gibt es Plätze, an denen sich Kinder und Jugendliche wohl fühlen und solche, die sie lieber meiden. In einer Fotoausstellung werden diese Plätze visualisiert und kenntlich gemacht. In der Weiterführung kann es zum Beispiel eine Bürgermeistersprechstunde geben, in der alle gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, kinderunfreundliche Plätze zu verändern.
Weltkindertag in anderen Ländern
Wie feiern Kinder in anderen Ländern den Weltkindertag? Welche Spiele spielt man in anderen Ländern? Welche Besonderheiten gibt es dort? All das kann man spielerisch auf dem Weltkindertagsfest entdecken und erfahren, indem man zum Beispiel Kinder befragt, deren Heimat nicht Deutschland ist, die aber nun aus den unterschiedlichsten Gründen bei uns leben.
Kinderrechteumfrage
Im Vorfeld des Weltkindertages werden an Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen oder anderen Orten, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, Umfragen durchgeführt, welche Rechte den Kindern und Jugendlichen besonders wichtig sind und welche Rechte nach ihrer Meinung am meisten verletzt werden. Dabei kann man die Fragen zum einen nur auf Deutschland beziehen oder den weltweiten Bezug herstellen. Die Ergebnisse der Befragung werden auf dem Weltkindertagsfest präsentiert. Die Besucherinnen und Besucher können Vorschläge machen, wie Kinderrechtsverletzungen behoben werden können.
Bürgermeistersprechstunde
In Sprechstunden, die nur den Kindern und Jugendlichen vorbehalten sind, können diese ihre Sorgen und Probleme mit dem Bürgermeister/der Bürgermeisterin besprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen.
Kinderkrachkonzert/Trommeln für Kinderrechte
Alle Kinder des Ortes suchen sich etwas, mit dem sie richtig Krach machen können, z. B. Hupen, Pfeifen, Rasseln, Fahrradklingeln o. ä. Dazu schreiben sie auf Transparente und Plakate Kinderrechte, die ihnen besonders wichtig sind. Mit den Transparenten, Plakaten und Krachmachern ziehen sie durch den Ort und machen so auf ihre Rechte und die Verstöße dagegen aufmerksam. Endpunkt der Demonstration kann das Rathaus oder die Gemeindevertretung sein. Zusätzlich können Unterschriftenaktionen für ganz konkrete Forderungen durchgeführt und dann im Rathaus oder der Gemeindevertretung abgegeben werden. Alternativ kann man alles benutzen, worauf man trommeln kann, entweder richtige Trommeln oder Kochtöpfe, Schüsseln usw.
Gehzeuge statt Fahrzeuge
Kinder brauchen das Spiel im Freien für eine gesunde Entwicklung. Aber der Raum dazu wird immer weniger. Da, wo früher Kinder spielten, parken heute oft Fahrzeuge. Die Kinder bauen sich aus Hölzern und Stöcken so genannte Gehzeuge – also viereckige Rahmen, die sie ebenso ‚parken’ wie die Erwachsenen ihre Autos. Innerhalb dieses Rahmens spielen sie dann und zeigen so, dass Kinder ein Recht auf ungestörtes Spiel im Freien haben. Am besten eignen sich dafür der Marktplatz oder der Platz vor dem Rathaus.
Weitere Ideen und Vorschläge
Wir freuen uns über Ideen und Vorschläge zu weiteren Aktionen.


